Lineare und polynomische Trendwerte berechnen (269)
Aufgabe
Aus einer Reihe von Werten willst Du einen Trend berechnen.
Dazu kannst Du den Bereich der y-Werte selektieren und mit der Maus die Rechte untere Ecke des Bereiches nach unten ziehen.
Die Werte des Trends werden dann automatisch ergänzt. Dies ist nur mit einem linearen Trend möglich.
Per Formel geht das auch mit TREND, wobei hier auch Trends höherer Ordnung abgebildet werden können.
A
B
C
1
1
6
0
2
2
8
8
3
3
10
24
4
4
12
54
5
5
14
104
6
6
16
180
7
7
18
288
8
8
20
434
9
9
22
624
10
10
24
864
11
11
26
1160
12
12
28
1518
13
13
30
1944
14
14
32
2444
15
15
34
3024
16
16
36
3690
17
17
38
4448
18
18
40
5304
19
19
42
6264
20
20
44
7334
Lösung
In A1 bis A20 stehen die Zahlen von 1 bis 20 (X-Werte)
Linearer Trend
In B1 bis B10 stehen die vorhandenen Y-Werte, in B1 z.B.
= 2*A1+4
kopieren bis B10
Selektiere B11:B20 und schreibe als Matrixformel
{=TREND(B1:B10;A1:A10;A11:A20)}
rein. Schließe die Formel in B11 mit strg+umschalt+enter ab, damit
sie in alle Zellen bis B20 reingeschrieben wird.
Trend höherer Ordnung
In C1 bis C10 stehen die vorhandenen Y-Werte, in C1 z.B.
=A1^3-2*A1^2+7*A1-6
kopieren bis C10
Es handelt sich also um ein Polynom 3.Ordnung.
Selektiere c11:c20 und schreibe als Matrixformel
{=TREND(C1:C10;A1:A10^{1.2.3};A11:A20^{1.2.3})}
rein. Schließe die Formel in C11 mit strg+umschalt+enter ab, damit
sie in alle Zellen bis C20 reingeschrieben wird.
Die Anzahl der Elemente des zu potenzierenden Arrays {1.2.3}
richtet sich nach der Ordnungszahl des Polynoms.
Um ein richtiges Ergebnis zu gewährleisten, muss die Anzahl vorhandener
Y-Werte mindestens so hoch sein, wie die Ordnungszahl des Polynoms.
Die Ordnungszahl kann theoretisch auf maximal 16 erhöht werden.
Die Ergebnisse können im Diagramm geprüft werden mit
Trendlinie einfürgen-Polynom x-ter Ordnung-Formel im Diagramm darstellen. Download Beispielmappe